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Wilfried Liehr -
Schreiner, Schreiber und Doktor
  
 

Ist Wilfried L. ein Multitalent ?

Geboren in einem badischen Dorf, hat Wilfried L. in fünf verschiedenen Berufen gearbeitet ... eigentlich sind es sechs. Denn heute definiert er sich als Autor. 

Er beherrscht vier Sprachen - oder besser gesagt fünf, denn sein "Badisch" hat er nie verlernt.

Sein privates Leben ist ebenso international wie sein beruflicher Werdegang: Seine erste Frau war Deutsche, die zweite Kolumbianerin , die dritte Partnerin stammt aus Brasilien. Seine Tochter lebt in London.

Wilfried L. hat in fünf tropischen Ländern gelebt und gearbeitet -  und das jeweils zwischen drei und sechs Jahren. Die dort gemachten Erfahrungen prägen sein Denken - wie auch sein Schreiben.


Durch die Sahara und über den Atlantik

1976 reiste Wilfried L. zum ersten Mal durch Brasilien 

Davor war er mit dem Auto öfters in Südeuropa und in der Türkei unterwegs. In Nordafrika unternahm er eine Ost-West Durchquerung der Sahara, natürlich mit dem selbst ausgebauten VW-Bus.

In Brasilien ging es später um die Identifizierung von Projekten zur Armutsbekämpfung. Es folgten verschiedene Forschungsaufenthalte, die sich mit Floßfischerei im Nordosten sowie mit der Demokratisierung des Landes während der Militärregierung beschäftigten  

Die damaligen Eindrücke in der brasilianischen Gesellschaft waren keineswegs nur positiv. Der Widerspruch zwischen absoluter Armut und zur Schau gestelltem Reichtum war mitunter nur schwer zu ertragen.

 

Was früher war (wen´s interessiert)

Jetzt lassen wir  aber den Menschen Wilfried L. selber erzählen:

In meinen frühen Jahren war ich Dorfschreiner, danach Streckzwirner (Chemische Industrie) - und nach der Technikerschule habe ich Projekte des Wohnungsbaus geleitet.

Aber im Baubüro gab es später Ingenieure, die gerne Kommandos an bescheidene Techniker gaben ... deshalb:

Der Verein für Entwicklungshilfe

... holte ich während der 70er Jahre in  meiner Lieblingsstadt Mainz das Abitur nach. Und wurde in jener Zeit Gründungs-mitglied einer frühen NGO. Der Verein für Entwicklungshilfe baute in Deutschland Häuser und förderte mit dem Verkaufserlös Projekte  zur Armutsbekämpfung in Brasilien. 

Die 80er Jahre

Im Verlauf eines von mir selbst konzipierten Forschungsprojektes über Demokratisierung in Brasilien, das von der Stiftung Volks-wagenwerk finanziert wurde, habe ich auch am Institut für Sozialforschung in Frankfurt mitgearbeitet. 

Studieren

Mein Studium der Soziologie und der Volkswirtschaft begann 1976 an der J.-W.-Goethe-Universität in Frankfurt. Einige Monate war ich an der Universität in Lissabon. Nach dem Diplom wurde ich wissenschaftlicher Mitarbeiter. Stipendien gab es mehrere, u.a von der Studienstiftung des Deutschen Volkes und dem DAAD.

Von 1988 bis 2015 ... große Projekte

... ganze 27 Jahre lang war ich Mitarbeiter der GIZ - das ist die bundeseigenen Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - im In- und Ausland. Zunächst war ich als Experte und Projektleiter tätig; später als Landes- und Regionaldirektor in Asien und Lateinamerika .

Heute ist ...

... es noch immer nicht langweilig  ...

Derzeit lebt Dr. Friedrich Wilhelm Liehr vorwiegend in Bad Homburg. Er schreibt aber auch in Brasilien und Kolumbien mitunter so vor sich hin.

Wilfried L., ein Schreiber?

Zunächst hat Wilfried L. in seinem Haus in Kolumbien kleine Geschichten geschrieben. Diese  wurden dann miteinander verbunden. So ist ein hybrider Roman entstanden.

Ein hybrider Roman? Was ist denn das?

Ein großer Teil dieses Buches ist auto-biographisch, ein kleinerer ist fiktiv, und beide Teile vermischen sich mitunter. 

Der Inhalt hat  viel mit dem Leben und mit der Arbeit eines Entwicklungshelfers zu tun. Es handelt es sich um einen spannenden Kriminalroman, der in vier Erdteilen spielt. 

Also ein interna-tionaler   Krimi mit vielen Begebenhei-ten aus meinem Leben

Näheres zum Roman "Karminrot"

Zur Farbe "Karminrot"

Karminrot ist eine magische Farbe. Es ist die Farbe des Feuers, die der Leidenschaft .

Karminrot wird traditionell aus Läusen gewonnen. Es ist die Farbe der römischen Kardinäle ... aber aus anderen Gründen bildet diese Farbe in meinem Buch den "roten Faden". 

Und zwar  deswegen, da karminrot auch das Symbol für Blut ist. 

Über drei Erdteile kommt man nach Amazonien. Hin und wieder geht es zurück zum badischen Dorf

Die Geschichte des Eduard Landmann beginnt am Strand in Sri Lanka. Spätere
Passagen spielen in Europa, Lateinamerika und Afrika. 

In Andalusien liest eine alte Zigeunerin mit rotem Kopftuch dem Studenten Landmann aus der Hand. Sie sagt ihm dramatische Ereignisse voraus.

Jahre später treten solche Ereignisse ein! Es gibt Tote unter Freunden!

Der Leser kommt mitunter ins Grübeln! An welcher Textstelle gehen die ausgedehnten biographischen Passagen in Fiktion über  … 


Wir sind bereit, Ihre Bestellung aufzunehmen!

wie und wo bestellen

Der Roman Wilfried Liehr; "Karminrot"  hat 420 Seiten und ist in der 2. Auflage im BoD-Bookshop erhältlich (www.bod.de/buchshop).

Man bekommt ihn auch in allen Versandbuchhandlungen, sowie in e-book-shops oder in jeder Buchhandlung (auch da meist auf Bestellung). 

Das ist nicht alles!  Ich habe noch mehr geschrieben. Und gemalt. Auch etwas über unser badisches Dorf !

Dort begann ich im zarten Alter von zwei Jahren mit der "Eroberung" der Welt. Zuerst war der große Hof mit den endlosen Holzstapeln der Schreinerei an der Reihe, dann kam hinten der ausgedehnte Garten - und hinter dem Zaun die schier endlose Wiese. Dann der kleine, sprudelnde Bach ....  So ging es jedes Jahr ein Stück weiter - hinein in den dunklen Wald.

Im Dorf stand auch der Brunnen - beonders wichtg an heißen Sommertagen. Es gibt ihn nur noch in meinen Erinnerungen ...

Aber es gibt auch einen Beitrag zu einem zweibändigen historischen Werk, das anlässlich der 1250 Jahr-Feier des Ortes Helmsheim (heute Ortsteil von Bruchsal) herausgegeben wurde, in dem ich geboren bin. Dabei geht es um das (mein) Leben in einem badischen Dorf.

Liehr, Wilfried; Erinnerungen an das Dorf nach dem zweiten Weltkrieg. In: Adam, Thomas (Hg), Helmsheim 769 - 2019. Dorf und dörfliches Leben im Wandel. Ubstadt-Weiher 2019. ISBN 978-3-9505-159-4

von den 80ern bis heute 

... die Fotos auf dieser Home-page sind aus meinem Leben ... es gibt weit mehr als 10 000 da-von in meinen Archiven

Auswahl: 

Fischer in Sri Lanka, Erdbeben in Peru (Ica), Tempel in Asien, Masken in Guatemala, der Sonnenutergang, zweimal Wilfried L., arme Mutter (in Guinea-Bissau, Arquipelago dos Bijagos);  Perahera (in Kandy, Sri Lanka)

Was ich noch so geschrieben habe ...  

vor langer Zeit

 

Falls jemand noch Interesse an einer meiner beiden früheren soziologischen Arbeiten zu Brasilien haben sollte: Es gibt bei mir noch einige wenige Exemplare (fw.liehr@gmail.com) 

1) Fischer in Brasilien, Verlag für Brasilienkunde, Mettingen; 1983 - und

2) Katholizismus und Demokratisierung in Brasilien, Breitenbach, Saarbrücken und Fort Lauderdale; 1988)

Verantwortlich (für alles) und Kontakt: Dr. Friedrich Wilhelm (Wilfried) Liehr, Bad Homburg --- fw.liehr@gmail.com

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